Pflanzen ins Freie umsiedeln – wann ist der richtige Zeitpunkt?




Sobald die Eisheiligen vorüber sind (Mitte Mai), dürfen die meisten Kübelpflanzen ihren Platz wieder dauerhaft draußen einnehmen. Zu ihnen gehören beispielsweise Bougainvillea und Oleander. Frost in der Nacht ist ab Mitte Mai nicht mehr üblich, die Temperaturen liegen dann bei etwa 10-15° C. Um Schäden an den Pflanzen zu verhindern, empfiehlt es sich dennoch, das Wetter noch einige Tage im Auge zu behalten. Pflanzen, die empfindlich auf kühle Temperaturen reagieren, lassen sich mit Zeitungen oder Gärtnervlies schützen.

Pflanzen im Haus auf neue Umgebung vorbereiten

Um die Pflanzen möglichst schonend an die neue Umgebung zu gewöhnen, sollten diese bereits Anfang Mai an einen hellen Standort im warmen Haus gestellt werden. Dazu eignet sich ein sonniger Platz am Fenster. Wenn tagsüber die Sonne scheint, freuen sich die Pflanzen außerdem über eine geschützte Ecke auf der Terrasse oder dem Balkon, so werden sie bereits auf die Jahreszeit im Freien vorbereitet.

Erhöter Bedarf an Wasser und Dünger in der warmen Jahreszeit

Besonders zu beachten ist, dass sich der Wasserbedarf der Pflanzen mit steigender Wärme erhöht, es muss also häufiger gegossen werden. Aber nicht nur der Bedarf an Wasser, sondern auch der Nährstoffbedarf steigt. Spezieller Langzeitdünger versorgt mit allen wichtigen Nährstoffen und bereitet die Pflanzen bestens auf die Saison vor.
Sobald die Nächte endgültig ohne Frost verlaufen, können die Pflanzen rund um die Uhr im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Erst wenn die Temperaturen im Herbst wieder sinken, brauchen die Pflanzen einen Platz im warmen und geschützten Haus.



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